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Tote bei Flutwelle im Süd-Iran

Mindestens zwei Menschen sind bei starken Flutwellen im Süden und Südwesten des Iran ums Leben gekommen. Das meldeten die iranischen Nachrichtenagenturen am Donnerstag. Am stärksten sind die Provinzen Khouzestan, Lorestan und Ilam von den Überschwemmungen betroffen. Die Regierung hat einen Krisenstab eingerichtet. 14 Dörfer der Region wurden evakuiert. In einigen Ortschaften sind bis zu 50 Prozent der Straßen und Häuser beschädigt und Strom- und Wasserversorgung unterbrochen. Zudem sind 800 Stück Zuchtvieh durch die Überschwemmungen getötet worden. Die Rettungsarbeiten der iranischen Hilfsorganisation Roter Halbmond laufen weiter. Genaue Angaben über die entstandenen Sachschäden wurden bisher nicht bekannt.

Zu der Flutwelle hatten tagelang anhaltende starke Regenfälle und Stürme mit Windgeschwindigkeiten bis zu 50 Kilometer pro Stunde geführt. Dabei wurden Teile der Dez-Talsperre, die 1963 zur Stromerzeugung in der Provinz Khouzestan erbaut wurde, beschädigt. Wetterexperten zufolge gab es seit siebzig Jahren keine Flutwelle dieses Ausmaßes in der Region.

(fh)