Die Islamische Republik fiebert

Im November 2019 nahm ein politisches Erdbeben im Iran seinen Anfang. Eine bis zu 300-prozentige Benzinpreiserhöhung brachte die Bewegung ins Rollen, seither lassen erwartete und unerwartete Ereignisse das ganze Land beben. Nun bemüht sich Präsident Rouhani um Versöhnung mit der… mehr »

Schicksal eines ominösen Bündnisses

Die jüngsten Proteste im Irak waren anders als die Aufstände des sogenannten „Arabischen Frühlings“, die ab Dezember 2010 mehrere arabische Länder erschütterten. Ebenso unterscheiden sie sich von vergangenen Widerständen im Irak. An einem Punkt zeigten sich die Unterschiede am deutlichsten:… mehr »

Was nun, Herr Khamenei?

Die Unruhen sind vorbei, in der Islamischen Republik ist wieder die Normalität eingekehrt. Und die Probleme, wegen derer die Menschen auf die Straße gingen? Wird die Machtelite sich zurücklehnen und weitermachen wie bisher? Ein Kommentar von Javad Kooroshy.… mehr »

Die Revolutionsgarde meldet sich zu Wort

Die Proteste nach der Erhöhung der Benzinpreise im Iran gehen weiter. Die Revolutionsgarde will dagegen entschieden vorgehen. Bilder und Videos zeigen brutale Ausschreitungen zwischen Protestierenden und Sicherheitskräften. Das Internet wurde nahezu komplett lahmgelegt. Medien berichten von bis zu zwölf Toten.… mehr »

„Vier Stiftungen besitzen 60 Prozent des Staatsvermögens“

Vier Organisationen, die direkt dem iranischen Religionsführer Ali Khamenei unterstehen, sollen insgesamt sechzig Prozent des Vermögens des iranischen Staates besitzen und verwalten. Das sagt der langjährige Politiker und frühere Minister Behzad Nabavi und verärgert damit die einflussreiche Revolutionsgarde. Nabavi schreibt… mehr »

Irak – letzter Dominostein des Drucks auf den Iran?

Der Irak spielt bei der Rettung der iranischen Wirtschaft momentan eine Schlüsselrolle. Diese Rolle bleibt erhalten, solange die USA den Irak aus den Sanktionen gegen den Iran ausnehmen – eine Ausnahme, die nicht nur den beiden Nachbarn Iran und Irak… mehr »

Radikalität angesichts der Ausweglosigkeit

Nach mehr als vier Wochen durfte der iranische Öltanker „Grace 1“ Gibraltar in der Nacht von Sonntag auf Montag verlassen. Der Tanker fährt nun unter iranischer Flagge und unter iranischem Namen – einem Namen voller Symbolik. Und die Eskalation ist… mehr »