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Der erzwungene Burgfrieden

07. August 2017
Die Straßen der iranischen Hauptstadt Teheran, wo über elf Millionen Menschen wohnen, waren am vergangenen Samstag praktisch leer - aus Sicherheitsgründen. Zur Vereidigungszeremonie des wiedergewählten iranischen Präsidenten Hassan Rouhani waren fünfhundert ausländische Gäste gekommen. Rouhanis Botschaft an diesem Tag: Ab heute gebe es im Iran nur eine Herrschaft. Rouhani vor seiner zweiten Amtszeit – eine Bestandsaufnahme. mehr »

Das Ende der deutschen Iran-Euphorie

17. Juli 2017
Einst war Deutschland auch auf dem iranischen Markt Ex- und Importmeister. Das ist längst Geschichte. Und auch nach dem Atomabkommen haben die Deutschen es nicht vermocht, wieder an diese Tradition anzuknüpfen. Doch die Gründe dafür liegen nicht in Deutschland, sondern in den USA. mehr »

Familiendynastien in der Islamischen Republik

15. Juni 2017
Was für Eigenschaften und Fähigkeiten muss man haben, um im Iran zur Staatselite zu gehören? Treue zu Revolution, System und Führer, aber auch zunehmend familiäre Verbindungen, sagt Ulrich von Schwerin. mehr »

Hoffnungsträger der iranischen Wirtschaft

12. Juni 2017
Mit der Wiederwahl von Präsident Hassan Rouhani ist eine Entspannung der Wirtschaftsbeziehungen zwischen dem Iran und dem Rest der Welt zu erwarten. Der Export, der sich seit dem Wiener Atomabkommen vom Juli 2015 und der folgenden Aufhebung der internationalen Sanktionen nach und nach erholt, könnte zum Hoffnungsträger werden auf dem Weg zu einem Wirtschaftsschwung. mehr »

Wandel durch Handel und Annäherung?

31. Mai 2017
Wer hat im Iran von der Wiederbelebung des Handels mit dem Ausland profitiert? Bilanz und Lehren nach vier Jahren Rohani-Präsidentschaft im Iran - von Ali Fathollah Nejad. mehr »

Trump und Rouhani brauchen einander

13. Mai 2017
Die außenpolitische Strategie des iranischen Präsidenten Hassan Rouhani basiert im wesentlichen auf zwei Einsichten: die Notwendigkeit der Reduzierung der Konflikte und Normalisierung der Beziehungen zum Westen, insbesondere zu den USA, und die Entschärfung der regionalen Konflikte. Das Atomabkommen hätte zwar auf beiden Gebieten eine Perspektive eröffnen können. Doch die optimistischen Flitterwochen nach dem Abschluss des Abkommens sind vorbei. Was nun? mehr »

Arbeiterrechte interessieren nicht

06. Mai 2017
Das iranische Zivilrecht sieht für Arbeiter keinerlei Rechte auf eigene Verbände oder Gewerkschaften vor. Die einzige offizielle Arbeitergewerkschaft wurde vom Staat gegründet. Dennoch kämpfen Aktivisten für ihre Rechte und setzen die Regierung unter Druck. Ein Überblick über Gewerkschaften unter der Regierung Rouhani. mehr »

Das junge Volk der Arbeit

04. Mai 2017
Millionen Kinder im Iran müssen arbeiten – obwohl Kinderarbeit dort gesetzlich verboten ist. Die Situation der KinderarbeiterInnen ist besorgniserregend. Rouhanis Regierung hat zwar die finanziellen Mittel für die Linderung der Not dieser Kinder erhöht, doch das ist nur ein Tropfen auf den heißen Stein.  mehr »

Rouhani – besiegt von der Arbeitslosigkeit?

29. April 2017
Die iranische Konjunktur ist unter Präsident Hassan Rouhani angeblich von minus 6,8 Prozent in der Ära seines Vorgängers Ahmadinedschad auf 4,4 Prozent gewachsen. Dennoch steigt die Arbeitslosigkeit. Grundlage des Wirtschaftswachstums ist der Export von Erdöl, der nach dem Atomdeal Aufwind erlebt. Andere Branchen kämpfen um ihr Überleben. Eine Bestandsaufnahme. mehr »

Rouhanis neoliberal-autoritäre Wirtschaftsdoktrin

26. April 2017
Wirtschaftspolitisch hat Irans Präsident Hassan Rouhani keine großen Erfolge erzielen können. Das liegt auch an seinen neoliberalen Vorstellungen, die einem inklusiven Wirtschaftswachstum, von dem breite gesellschaftliche Kreise profitieren, nicht dienlich sind. Statt dessen haben seit seiner Amtsübernahme Armut und Ungleichheit im Iran zugenommen. mehr »
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