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Geschichtsschreibung mit dem Stift der Macht

27. Dezember 2016
Die Machthaber im Iran haben seit Jahrzehnten die Geschichte und Geschichtsschreibung manipuliert und zu politischen Zwecken missbraucht. Allerdings schenken die neuen Generationen der offiziellen Darstellung weniger Glauben. Wachsende Zustimmung finden dagegen die Werke im Westen tätiger iranischer Historiker. mehr »

Buhlen um die Exilanten

17. Dezember 2016
Gut integriert, gebildet und erfolgreich: Quantitativ sind die IranerInnen und Iranischstämmigen zwar eine kleine Einwanderergruppe in Deutschland. Doch gibt es unter ihnen prozentual mehr AkademikerInnen als bei den Einheimischen. In Deutschland wie in allen westlichen Staaten sind sie eine erfolgreiche Minderheit. Ihr Verhältnis zu den Machthabern in Teheran ist zwar ambivalent bis feindlich. Doch trotzdem wirbt die iranische Regierung verstärkt um das Fachwissen der Exilierten - und natürlich um ihr Geld. mehr »

Perspektiven iranischer Kunst

07. Dezember 2016
Kaum etwas ist den Mullahs im Iran so verhasst wie westliche Dekadenz. Dazu zählt nicht nur freizügige Damenmode oder unverhülltes Haar, sondern auch die Auseinandersetzung ihrer Landsleute mit zeitgenössischer Kunst aus dem Westen. Doch je stärker sie gegen die kulturelle Neugier der iranischen Bevölkerung vorgehen, desto mehr müssen sie gegen Widerstände ankämpfen – nicht zuletzt auch aus dem Ausland. mehr »

Abwarten: das Irangeschäft und die Auslandsiraner

29. November 2016
Die Kongresse häufen sich, die Experten referieren, doch eine Lösung zeichnet sich nicht ab. Und nach Trumps Wahl in den USA ist die Sache noch komplizierter geworden. Wann und wie werden Investoren ins große Irangeschäft einsteigen können? Auf einer prominent besetzten Konferenz in Frankfurt wurde über die Zukunft des Handels mit dem Iran diskutiert. Dabei spielte ein Deutschiraner als graue Eminenz und Strippenzieher eine Rolle. mehr »

Zwangsverschleierung als Symbol der Gewalt gegen Frauen

26. November 2016
Öffentlich über Gewalt gegen Frauen zu sprechen, wird von den Machthabern der Islamischen Republik Iran nicht toleriert. Deshalb sorgen iranische FrauenaktivistInnen außerhalb des Landes per Internet für Sensibilität in diesem wichtigen Diskurs. Eine Bestandsaufnahme von der Frauenrechtlerin und Publizistin Mansoureh Shojaee. mehr »

Rätselraten um den Rücktritt des Kulturministers

28. Oktober 2016
Kulturminister Ali Jannati ist zurückgetreten und politische BeobachterInnen fragen nach dem Warum. Das kulturelle Leben läuft dennoch weiter: Auf der Frankfurter Buchmesse wurde eine intensivere Zusammenarbeit zwischen iranischen und deutschen Verlagen beschlossen. Eine Kooperation gibt es bald auch zwischen dem ZDF und iranischen DokumentarfilmproduzentInnen. Ein Kulturspiegel. mehr »

Geschäfte mit dem Osten, Hoffnung Richtung Westen

13. Oktober 2016 Ölindustrie Russland
Die iranische Wirtschaft erholt sich nur langsam von den langjährigen Sanktionen, die der Westen gegen das Land verhängt hatte: eine Achillesferse für die Regierung Rouhani und eine Zeitbombe für das politische System. Durch neue Ölverträge mit Russland und regionale Handelserleichterungen soll ein Ausgleich geschaffen werden. mehr »

Sportarena als Miniatur der Gesellschaft

04. Oktober 2016
Die iranische Frauenrechtlerin Darya Safai kämpft aus dem belgischen Exil dafür, dass Iranerinnen wieder in Sportstadien gehen dürfen. Kai Schnier hat sich mit ihr über ihren Protest, scheinheilige Sportverbände und Frauenrechte in der islamischen Republik unterhalten. mehr »

Iran in der Finanzfalle

23. September 2016
Die „Financial Action Task Force“ (FATF) versteht sich als international führendes Gremium zur Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorfinanzierung. Der Iran ist neben Nordkorea das einzige Land auf der Schwarzliste der FATF. Normale Geschäftsbeziehungen mit der Außenwelt sind nur möglich, wenn das Land von dieser Liste gestrichen wird. Über die Akzeptierung der FATF-Standards wird derzeit im Iran heftig gestritten, denn sie würde die Innen- und Außenpolitik des Landes fundamental verändern. Deshalb muss Revolutionsführer Khamenei selbst entscheiden. mehr »

Der Revolutionsführer und sein virtueller Feind

11. September 2016 Nationales Internet
Seine Rede zum Schuljahresbeginn der Religionsschulen nimmt der iranische Revolutionsführer Ayatollah Ali Khamenei zum Anlass, zum wiederholten Mal vor den „Bedrohungen des Internets“ zu warnen. Das kostenintensive Projekt eines „nationalen Internets“, dessen erste Phase kürzlich in Betrieb genommen wurde, sowie Massenverhaftungen von InternetnutzerInnen sind die Konsequenzen seines harten Kurses gegen die virtuelle Welt. mehr »
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