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„Ich habe ihn getötet! Macht, was ihr wollt.“

23. Januar 2012 Kurdistan Lotfollahi Revolutionsgericht Sanandaf
Vor vier Jahren starb der kurdische Student Ibrahim Lotfollahi im Gefängnis. Offizielle Todesursache: Selbstmord. Laut Lotfollahis Schwester hat nun der stellvertretende Staatsanwalt am  Revolutionsgericht in Sanandaj gestanden, ihn eigenhändig getötet zu haben. Doch juristisch ist der Fall abgeschlossen, eine Wiederaufnahme des Verfahrens nicht möglich. Deshalb bittet die Familie Lotfollahi um die Unterstützung der internationalen Gemeinschaft. mehr »

„Töten Sie doch die Filmschaffenden“

16. Januar 2012 Fajr Festival Haus des Kinos Iranisches Kino
Iranische Filmschaffende protestieren massiv gegen das Verbot ihres Berufsverbandes „Haus des Kinos“, das das iranische Ministerium für Kultur Anfang Januar verkündet hatte. Sie kündigten an, das staatliche iranische Fajr Filmfestival zu boykottieren, wenn der Auflösungsbefehl nicht zurückgenommen wird. mehr »

Kopftuchzwang hat negative Folgen für unsere Gesellschaft

14. Januar 2012 Hijab Islamische Kleidung Kopftuch Schleierzwang
Im Iran werden Debatten über die Folgen der mehr als 30-jährigen Herrschaft der islamischen Regierung immer lauter. Eines der wichtigsten Themen: die Zwangsverschleierung der Frauen. Einer ihrer Kritiker ist Mostafa Tajzadeh, ehemaliger stellvertretender Innenministers und führendes Mitglied der "Organisation der Mudschahidin der Islamischen Revolution“. Wegen der Unterstützung von Rivalen des iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinejad sitzt Tajzadeh derzeit im Teheraner Evin-Gefängnis. mehr »

Der Heilige, die Abtrünnigen und die Verräter – Machtkampf im Gottesstaat

01. Januar 2012 Parlamentswahl Personenkult
Im März wird im Iran ein neues Parlament gewählt. Die Kandidaten hatten bis Ende Dezember eine Woche Zeit, sich registrieren zu lassen. Die Reformer um den Ex-Präsidenten Mohammad Khatami haben bereits erklärt, diese Wahlen zu boykottieren. Doch auch zwischen den Anhängern von Präsident Mahmud Ahmadinejad und Revolutionsführer Ali Chamenei tobt ein Machtkampf, der sich im Vorfeld der Wahlen verschärft. mehr »

„Brüderliche Beziehungen“ bröckeln immer mehr

19. Dezember 2011 Raketenabwehrschirm Türkei Türkei Iran
Seit Wochen ist das Verhältnis zwischen Iran und Türkei getrübt. Trotz profitabler Zusammenarbeit  gibt es derzeit Zoff: zum einen wegen der Stationierung des Raketenabwehrschirmes der NATO auf türkischem Boden und zum anderen wegen der kritischen Haltung der Türkei gegenüber dem syrischen Regime. Eine Bestandsaufnahme. mehr »

Das Ende eines Missverständnisses – Demonstrativer Schulterschluss zwischen Teheran und Damaskus

16. Dezember 2011 Iran Khamenei Syrien Türkei
Während UN-Generalsekretär Ban Ki Moon in seinem Jahresrückblick die Weltgemeinschaft auffordert, das gewaltsame Vorgehen der syrischen Sicherheitskräfte gegen die Protestbewegung nicht länger tatenlos hinzunehmen, kommt aus Teheran eine Trotzreaktion: Den Verbündeten in der Not will man nicht allein lassen. Vergessen sind kritische Töne Ahmadinedjads und seines Außenministers Salehi gegenüber dem Regime in Damaskus. mehr »

„Virtueller Jiahd“ gegen „virtuelle Botschaft“

14. Dezember 2011 Digitale Botschaft Iran-USA US-Botschaft
Am 6. Dezember 2011 eröffnete die USA eine „virtuelle Botschaft“ für den Iran. Einige Stunden später blockierte der Iran die Webseite. Hintergründe, Reaktionen und Folgen einer psychologischen Internet-Kriegführung. mehr »

Beobachtungen zum Tag der Menschenrechte

10. Dezember 2011 Gefängnis Menschenrechte
Der 10. Dezember ist ein besonderer Tag für iranische Menschrechtsaktivisten. Am internationalen Tag der Menschenrechte ist die Weltgesellschaft sensibler für ihr Anliegen. Doch es ist schon schwer herauszufinden, wie viele politische Aktivisten oder Angehörige der religiösen und ethnischen Minderheiten überhaupt in den iranischen Gefängnissen sitzen. Ein Gastbeitrag von Sepehr Atefi. mehr »

„Der Tag, an dem wir unsere Rechte bekommen, ist nah“

09. Dezember 2011
Die Anwältin und Friedensnobelpreisträgerin Shirin Ebadi übt deutliche Kritik am Umgang der iranischen Regierung mit den Menschenrechten der Bevölkerung des Iran. Zum Tag der Menschenrechte am 10. Dezember äußert sie aber auch die Hoffnung auf positive Veränderungen durch die Maßnahmen der Weltgesellschaft. mehr »

Die Wasserpfeife als Zankapfel

07. Dezember 2011 Wasserpfeife
Kurz nachdem das oberste Verwaltungsgericht Irans das Rauchverbot an öffentlichen Orten bestätigte, hat die Regierung die traditionellen Teehäuser von diesem Gesetz ausgenommen. Denn die Meinungsverschiedenheiten um die Wasserpfeife haben sich zu einem ernsten Konflikt entwickelt, der Schicksal und Einkommen von vielen Teehausbetreibern bedroht. mehr »
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