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Der ewige Krieg – Drogen und der Iran

22. Februar 2017
Drogenmissbrauch ist für die Islamische Republik Iran eine Existenzfrage geworden: Sollte der Kampf dagegen nicht gewonnen werden, stehe die nationale Sicherheit auf dem Spiel, sagt der mächtigste Mann des Landes, Ayatollah Ali Khamenei. In keinem anderen Land der Welt werden im Verhältnis zur Einwohnerzahl so viele Drogen konsumiert wie im Iran. Der Gottesstaat ist zudem Weltrekordhalter bei Hinrichtungen und Haftstrafen wegen Drogenkriminalität. Doch nun gesteht ein prominenter Insider: „Wir haben den Drogenkrieg verloren.“ mehr »

Berlinale 2017: fast ohne den Iran

18. Februar 2017
In den letzten 10 Jahren standen iranische Filme auf dem Internationalen Filmfestival in Berlin im Rampenlicht. Das Ergebnis waren neun Bären. Doch im Wettbewerb der diesjährigen Berlinale glänzten iranische Spielfilme vor allem durch Abwesenheit. Hat das islamische Regime zu dieser Entwicklung beigetragen? mehr »

Tweetsturm für Ende des Hausarrests

13. Februar 2017
Die iranische Internet-Community will mit einer Twitter-Aktion am sechsten Jahrestag des Hausarrests der Anführer der Grünen Bewegung deren Freilassung fordern. Eine entsprechende Online-Petition wurde bereits mehr als 20.000 mal unterschrieben. mehr »

Erste Antwort auf Trump

11. Februar 2017
Waren es Millionen TeilnehmerInnen, wie offizielle iranische Medien behaupten? Oder waren es nur Hunderttausende, wie Nachrichtenagenturen schreiben? Die diesjährige Revolutionsfeier im Iran hatte auf jeden Fall viele Ziele zugleich: Der neue US-Präsident Donald Trump sollte beeindruckt werden und dem Iran nicht mehr drohen, die Reformer wollten mit ihrer Teilnahme ein Zeichen zur nationalen Versöhnung setzen, und Khamenei, Irans mächtigster Mann, wollte beweisen, dass er Trump nicht fürchtet, die Reformer nicht braucht und allein bestimmen kann, wohin die Reise geht. mehr »

Die Säbel rasseln wieder

05. Februar 2017
Das vom neuen US-Präsidenten Donald Trump erlassene Einreiseverbot für BürgerInnen von sieben mehrheitlich muslimischen Ländern richtete sich weder explizit gegen Muslime oder Araber, sondern in erster Linie gegen den Iran. Ungewiss ist, warum die iranische Revolutionsgarde gerade in dieser angespannten Atmosphäre eine Rakete testet, die Israel erreichen könnte. Neue US- Sanktionen gegen den Iran sind beschlossen und Trump twitterte am vergangenen Freitag: „Die Iraner spielen mit dem Feuer. Sie schätzen nicht, wie freundlich Obama zu ihnen war. Ich werde das nicht sein!“ Später lässt er die Welt wissen, Militäroptionen gegen den Iran seien weiterhin denkbar. Mit weiteren Raketentests am Samstag haben die Revolutionsgarden demonstriert, wer die iranische Außenpolitik bestimmt. mehr »

„Trumps Geschenk an die Islamisten“

04. Februar 2017
Donald Trumps Dekret, das Menschen aus sieben mehrheitlich von MuslimInnen bewohnten Ländern, darunter auch dem Iran vorläufig die Einreise in die USA verbietet, sorgt seit mehr als einer Woche in der persischsprachigen Web-Community für Aufregung und Empörung: „Ein Geschenk an Israel“, „Segen für die Islamisten“, „Toilettensitze-Bauer“ ist zu lesen. Auch zu Teherans Retourkutsche äußern sich viele, kontrovers. Ein Webwatch:  mehr »

Die Menschenrechts-brückenbauerInnen

30. Januar 2017
Das islamische Regime im Iran lehnt die internationale Charta der Menschenrechte ab und hat eigene, islamische Interpretationen von Menschen- und Bürgerrechten. Dort werden Oppositionelle, soziale Aktivisten, Homosexuelle und unliebsame religiöse und ethnische Minderheiten mit allen Mitteln verfolgt. Das Regime erstickt jede Kritik im Keim. Was tun die vier bis sechs Millionen IranerInnen im Ausland für die Menschenrechte in ihrer einstigen Heimat? mehr »

Schwieriger als das Atomabkommen: ein Statut für Bürgerrechte

26. Januar 2017
Atomabkommen und Bürgerrechtsstatut:  Diese beiden Wörter waren sein Programm. Der iranische Präsident Hassan Rouhani versprach im Wahlkampf vor vier Jahren, er werde beides verwirklichen. Die Einigung mit den ausländischen Mächten im Atomstreit beseitige die Kriegsgefahr, eine Charta für Bürgerrechte brächten innere Versöhnung. Das Atomabkommen hat er unterzeichnet. Kurz vor dem Ende seiner Amtszeit löst Rouhani nun sein zweites Versprechen ein und legt ein Bürgerrechtsstatut vor.  mehr »

Wie man aus einer Anklägerin eine Angeklagte macht

23. Januar 2017
Die deutsch-iranische Künstlerin Parastou Forouhar reist einmal im Jahr in den Iran, um an den Jahrestag des Mordes an ihren Eltern, dem Politikerehepaar Parvaneh und Dariush Forouhar, zu erinnern und auf ein faires Verfahren gegen die Mörder ihrer Eltern zu pochen. Doch eine öffentliche Gedenkveranstaltung wird stets verhindert. Diesmal hat die iranische Justiz die Künstlerin sogar angeklagt. Was man ihr vorwirft und wie die Verhöre verliefen, beschreibt Parastou Forouhar in ihrem Reisebericht. mehr »

Hochpolitisch und schwer zu kontrollieren: Frauenforschung im Iran

21. Januar 2017
Die Islamische Republik sei nicht mehr in der Lage, das Thema Frauen- und Geschlechterforschung an den iranischen Universitäten vollkommen zu kontrollieren, schreibt die Frauenrechtlerin Mahboubeh Abbasgholizade in ihrem Gastbeitrag für das Iran Journal. Grund dafür seien hauptsächlich die Aktivitäten der Frauenaktivistinnen außerhalb des Iran. mehr »
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