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Geschichtsschreibung mit dem Stift der Macht

27. Dezember 2016
Die Machthaber im Iran haben seit Jahrzehnten die Geschichte und Geschichtsschreibung manipuliert und zu politischen Zwecken missbraucht. Allerdings schenken die neuen Generationen der offiziellen Darstellung weniger Glauben. Wachsende Zustimmung finden dagegen die Werke im Westen tätiger iranischer Historiker. mehr »

Schwierige Hilfe für ein krankes Gesundheitssystem

19. Dezember 2016
Interaktion und Austausch zwischen iranischen und im Ausland tätigen MedizinerInnen funktioniert vor allem auf theoretischer und wissenschaftlicher Ebene. Bürokratie und rechtliche Hindernisse verhindern praktische Zusammenarbeit. Und auch die kommerzielle Ausrichtung eines großen Teils des iranischen Gesundheitssystems erschwere die Kooperation, berichten in Deutschland tätige Mediziner. mehr »

„Das abendländische Morgenland“

15. Dezember 2016
2016 haben deutlich mehr ausländische Journalisten, Geschäftsleute, Touristen und Kulturschaffende den Iran besucht als in den Jahren zuvor. „Freiheitsdrang" und "Weltoffenheit" gerade der jungen Iraner verleiten die Besucher häufig zu oberflächlichen Schlussfolgerungen. Beobachtungen von Stefan Buchen. mehr »

Mehr Freiheit durch Fußball

13. Dezember 2016
Dass iranische Fußballer im deutschen Profifußball spielen, ist eine Jahrzehnte lange Tradition. Für Fußballbegeisterte im Iran liefert das nicht nur sportliche Faszination, sondern auch Inspirationen für eine moderne und liberale Lebensführung. mehr »

Clean bleiben mit Hilfe aus dem Exil

11. Dezember 2016
Millionen von IranerInnen sind drogenabhängig. Hilfe, um von ihrer Sucht loszukommen, erhalten längst nicht alle. Und die, die therapiert werden, werden oft rückfällig. Nachhaltige Unterstützung erhalten Suchtkranke seit einigen Jahren jedoch von einem bekannten im Exil lebenden iranischen Sänger, der sich den Kampf gegen die Sucht auf die Fahne geschrieben hat. mehr »

Aufstieg und Untergang einer Musikszene

04. Dezember 2016
Die islamische Revolution im Iran im Jahr 1979 bedeutete für viele IranerInnen das Ende ihrer Berufskarriere. Dazu gehörten fast alle PopmusikerInnen. Viele zogen ins US-amerikanische Exil, vor allem nach Los Angeles, von wo aus sie die iranische Popmusik am Leben hielten. Doch nun droht erneut das Ende ihrer Karriere: dieses Mal wegen der Konkurrenz aus ihrer früheren Heimat. mehr »

Zwangsverschleierung als Symbol der Gewalt gegen Frauen

26. November 2016
Öffentlich über Gewalt gegen Frauen zu sprechen, wird von den Machthabern der Islamischen Republik Iran nicht toleriert. Deshalb sorgen iranische FrauenaktivistInnen außerhalb des Landes per Internet für Sensibilität in diesem wichtigen Diskurs. Eine Bestandsaufnahme von der Frauenrechtlerin und Publizistin Mansoureh Shojaee. mehr »

Im Exil erfolgreich, im Iran nicht erwünscht

18. November 2016
Kargah, zu deutsch Werkstatt: Hier wird nicht herkömmlich gewerkelt, aber auf andere Weise viel geschafft. Das bundesweit einmalige Projekt wurde mehrfach von PolitikerInnen aller Parteien gelobt, lokale Unternehmen möchten Sponsoren sein, Ex-Bundeskanzler spendet Redehonorare. Der Verein ist ein Paradebeispiel für ziviles Engagement und Integration. Kargah ist aber nicht nur für Flüchtlinge eine wichtige Adresse, die erste Integrationsschritte machen wollen. Auch die Machthaber in Teheran interessieren sich dafür, was Kargah tut.  mehr »

„Spotlight“ auf islamisch:
Sexueller Missbrauch im Iran

31. Oktober 2016
Sind verbannte Journalisten fern der Heimat und der vertrauten Sprache machtlos? Nicht unbedingt. Im Zeitalter des Internets ist man überall zu Hause. Und gute Recherchen sind manchmal nur aus dem Ausland möglich, wie das folgende Beispiel aus dem Iran zeigt: Ehemalige Koranschüler suchen fünf Jahre lang vergeblich Gerechtigkeit. Sie sollen von einem einflussreichen Koranrezitator jahrelang sexuell missbraucht worden sein. Bisher haben sich viele Mächtigen des Landes dazu geäußert. mehr »

Rütteln an Grundfesten: Exil-Theologen verunsichern die Ayatollahs

20. Oktober 2016
Das virtuelle Dorf macht es möglich: Religiöse Gelehrte im Exil stellen die Grundsätze des schiitisch-iranischen Islam infrage. Ihre fachliche Autorität ist dabei unbestreitbar. Und sie stehen via Internet in regem Kontakt mit dem schiitischen Lehrbetrieb ihrer Heimat. Eine ihrer ketzerischen Fragen lautet: Ist der Koran Gottes Wort oder ein erzählter Traum des Propheten Mohammed?     mehr »
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