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Drogenmissbrauch im Iran: erschreckende Zahlen

18. Januar 2012 Drogen Drogenbekämpfung Drogenbeschaffung Drogenkonsum Iran Mohnpflanze
Sechs Millionen Euro werden im Iran täglich für Drogen ausgegeben, alle zwei Minuten werden anderthalb Kilogramm Rauschgift beschlagnahmt – so die offiziellen Zahlen. Experten behaupten jedoch, die realen Missstände hätten die Statistiken längst überholt. Eine Bestandsaufnahme. mehr »

„Papierfetzen, die unser Schicksal bestimmen“

10. Januar 2012 Dollar Euro Rial Tuman
Vor nicht allzu langer Zeit nannte der iranische Präsident Mahmoud Ahmadinejad den US-Dollar noch „einen Fetzen Papier, der bald der Geschichte angehören wird“. Nun gewinnt die US-Währung im Gottesstaat immer mehr an Gewicht, auch unter „den wahrhaft Entrechteten“. Die Regierung scheint dagegen machtlos zu sein. mehr »

2011: Bewegung in Sachen Umweltschutz im Iran

04. Januar 2012 Bushehr Umweltschutz Urmia-See
Mangelndes Umweltbewusstsein aufseiten der Bürger und Missachtung der Umweltprobleme durch die Regierung: Schon lange beklagen iranische Umweltschützer dies als Hauptgründe für die rapide Zerstörung der Umwelt im Iran. Im Jahr 2011 konnten einige Ereignisse den Ernst der Bedrohung der  iranischen Umwelt verdeutlichen und das Umweltbewusstsein bei Teilen der Bevölkerung wecken. mehr »

Der Heilige, die Abtrünnigen und die Verräter – Machtkampf im Gottesstaat

01. Januar 2012 Parlamentswahl Personenkult
Im März wird im Iran ein neues Parlament gewählt. Die Kandidaten hatten bis Ende Dezember eine Woche Zeit, sich registrieren zu lassen. Die Reformer um den Ex-Präsidenten Mohammad Khatami haben bereits erklärt, diese Wahlen zu boykottieren. Doch auch zwischen den Anhängern von Präsident Mahmud Ahmadinejad und Revolutionsführer Ali Chamenei tobt ein Machtkampf, der sich im Vorfeld der Wahlen verschärft. mehr »

„Was bleibt uns anderes übrig als zu gehen?“

24. Dezember 2011 Election Fallout Journalismus im Iran
Unabhängige Berichterstatter riskieren im Iran täglich ihr Leben. Etwa 42 Journalisten sitzen derzeit hinter Gittern, Hunderte weitere haben in den vergangenen zwei Jahren das Land verlassen. In dem neuen Buch „Election Fallout“ erzählen zwölf im Exil lebende iranische Journalisten ihre Geschichten rund um die Präsidentschaftswahlen 2009 und die darauffolgenden Proteste.  mehr »

„Brüderliche Beziehungen“ bröckeln immer mehr

19. Dezember 2011 Raketenabwehrschirm Türkei Türkei Iran
Seit Wochen ist das Verhältnis zwischen Iran und Türkei getrübt. Trotz profitabler Zusammenarbeit  gibt es derzeit Zoff: zum einen wegen der Stationierung des Raketenabwehrschirmes der NATO auf türkischem Boden und zum anderen wegen der kritischen Haltung der Türkei gegenüber dem syrischen Regime. Eine Bestandsaufnahme. mehr »

Das Ende eines Missverständnisses – Demonstrativer Schulterschluss zwischen Teheran und Damaskus

16. Dezember 2011 Iran Khamenei Syrien Türkei
Während UN-Generalsekretär Ban Ki Moon in seinem Jahresrückblick die Weltgemeinschaft auffordert, das gewaltsame Vorgehen der syrischen Sicherheitskräfte gegen die Protestbewegung nicht länger tatenlos hinzunehmen, kommt aus Teheran eine Trotzreaktion: Den Verbündeten in der Not will man nicht allein lassen. Vergessen sind kritische Töne Ahmadinedjads und seines Außenministers Salehi gegenüber dem Regime in Damaskus. mehr »

Die Freiheit hinter Gittern

12. Dezember 2011 Evin Gefängnis Jila Baniyaghoub
„Heutzutage ist das Gefängnis vielleicht ein sichererer Ort für Menschen wie dich und mich als irgendein anderer Ort im Iran.“ Das schreibt der inhaftierte iranische Journalist Bahman Ahmadi Amouie aus dem berüchtigten Teheraner Evin-Gefängnis an seine Frau, die Menschenrechtsaktivistin Jila Baniyaghoub.  Der Brief ist eine Liebeserklärung – und ein Dokument der Situation derjenigen, die die Grüne Revolution im Iran mitgetragen haben und nun in den Gefängnissen der Islamischen Republik weiter auf Freiheit hoffen. mehr »

Beobachtungen zum Tag der Menschenrechte

10. Dezember 2011 Gefängnis Menschenrechte
Der 10. Dezember ist ein besonderer Tag für iranische Menschrechtsaktivisten. Am internationalen Tag der Menschenrechte ist die Weltgesellschaft sensibler für ihr Anliegen. Doch es ist schon schwer herauszufinden, wie viele politische Aktivisten oder Angehörige der religiösen und ethnischen Minderheiten überhaupt in den iranischen Gefängnissen sitzen. Ein Gastbeitrag von Sepehr Atefi. mehr »

„Rückschlag“ für die AIDS-Bekämpfung durch Ahmadinedschad

05. Dezember 2011 Aids Brüder Alaie HIV Iran
Hunderte HIV/AIDS-Behandlungszentren im Iran verdanken ihre Existenz vor allem den Bemühungen von zwei Ärzten: Arash und Kamiar Alaei. Im Sommer 2008 wurden die Brüder Alaei allerdings festgenommen. Der Vorwurf gegen sie lautete: „Verschwörung zum Sturz des Systems“ - was die beiden Brüder vehement zurückweisen. Kamiar wurde nach zweieinhalb Jahren, Arash nach 39 Monaten freigelassen. TFI sprach mit den beiden Pionieren, die heute im US-Bundesstaat New York leben. mehr »
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