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„Was bleibt uns anderes übrig als zu gehen?“

24. Dezember 2011 Election Fallout Journalismus im Iran
Unabhängige Berichterstatter riskieren im Iran täglich ihr Leben. Etwa 42 Journalisten sitzen derzeit hinter Gittern, Hunderte weitere haben in den vergangenen zwei Jahren das Land verlassen. In dem neuen Buch „Election Fallout“ erzählen zwölf im Exil lebende iranische Journalisten ihre Geschichten rund um die Präsidentschaftswahlen 2009 und die darauffolgenden Proteste.  mehr »

„Brüderliche Beziehungen“ bröckeln immer mehr

19. Dezember 2011 Raketenabwehrschirm Türkei Türkei Iran
Seit Wochen ist das Verhältnis zwischen Iran und Türkei getrübt. Trotz profitabler Zusammenarbeit  gibt es derzeit Zoff: zum einen wegen der Stationierung des Raketenabwehrschirmes der NATO auf türkischem Boden und zum anderen wegen der kritischen Haltung der Türkei gegenüber dem syrischen Regime. Eine Bestandsaufnahme. mehr »

Das Ende eines Missverständnisses – Demonstrativer Schulterschluss zwischen Teheran und Damaskus

16. Dezember 2011 Iran Khamenei Syrien Türkei
Während UN-Generalsekretär Ban Ki Moon in seinem Jahresrückblick die Weltgemeinschaft auffordert, das gewaltsame Vorgehen der syrischen Sicherheitskräfte gegen die Protestbewegung nicht länger tatenlos hinzunehmen, kommt aus Teheran eine Trotzreaktion: Den Verbündeten in der Not will man nicht allein lassen. Vergessen sind kritische Töne Ahmadinedjads und seines Außenministers Salehi gegenüber dem Regime in Damaskus. mehr »

Die Freiheit hinter Gittern

12. Dezember 2011 Evin Gefängnis Jila Baniyaghoub
„Heutzutage ist das Gefängnis vielleicht ein sichererer Ort für Menschen wie dich und mich als irgendein anderer Ort im Iran.“ Das schreibt der inhaftierte iranische Journalist Bahman Ahmadi Amouie aus dem berüchtigten Teheraner Evin-Gefängnis an seine Frau, die Menschenrechtsaktivistin Jila Baniyaghoub.  Der Brief ist eine Liebeserklärung – und ein Dokument der Situation derjenigen, die die Grüne Revolution im Iran mitgetragen haben und nun in den Gefängnissen der Islamischen Republik weiter auf Freiheit hoffen. mehr »

Beobachtungen zum Tag der Menschenrechte

10. Dezember 2011 Gefängnis Menschenrechte
Der 10. Dezember ist ein besonderer Tag für iranische Menschrechtsaktivisten. Am internationalen Tag der Menschenrechte ist die Weltgesellschaft sensibler für ihr Anliegen. Doch es ist schon schwer herauszufinden, wie viele politische Aktivisten oder Angehörige der religiösen und ethnischen Minderheiten überhaupt in den iranischen Gefängnissen sitzen. Ein Gastbeitrag von Sepehr Atefi. mehr »

„Rückschlag“ für die AIDS-Bekämpfung durch Ahmadinedschad

05. Dezember 2011 Aids Brüder Alaie HIV Iran
Hunderte HIV/AIDS-Behandlungszentren im Iran verdanken ihre Existenz vor allem den Bemühungen von zwei Ärzten: Arash und Kamiar Alaei. Im Sommer 2008 wurden die Brüder Alaei allerdings festgenommen. Der Vorwurf gegen sie lautete: „Verschwörung zum Sturz des Systems“ - was die beiden Brüder vehement zurückweisen. Kamiar wurde nach zweieinhalb Jahren, Arash nach 39 Monaten freigelassen. TFI sprach mit den beiden Pionieren, die heute im US-Bundesstaat New York leben. mehr »

Gedenken in einem verbarrikadierten Haus

01. Dezember 2011 Forouhar Kettenmorde
Die in Deutschland lebende Künstlerin Parastou Forouhar war Ende November wegen der  Gedenkfeier zum Todestag ihrer Eltern im Iran. Das Politikerehepaar Darioush und Parvaneh Forouhar wurde vor 13 Jahren in ihrem Haus durch Agenten des Informationsministeriums in Teheran ermordet. TFI sprach mit Parastou Forouhar über ihre problematische Reise in die Heimat, ihre Auseinandersetzung mit den Sicherheitsbehörden und mehr. mehr »

Bei der „Gas-OPEC“ wird konkurriert, nicht koaliert

23. November 2011 Doha Gas-Opec GECF
Auf dem ersten offiziellen Treffen des Forums Gas exportierender Länder in Doha fehlte Irans Präsident Mahmoud Ahmadyneschad. Er wurde von Ölminister Rostam Ghasemi vertreten. Experten sehen in der Abwesenheit Ahmadynedschads bei dem Treffen eine politische Demonstration. TFI sprach darüber mit Reza Taghizadeh, Experte für internationale Gas- und Erdölbeziehungen. mehr »

„Von Entmutigung war nichts zu spüren“

21. November 2011 Christen in Iran Katholische Kirche Serkis
Anfang November 2011 reiste eine Delegation der Deutschen Bischofskonferenz in den Iran. Zu ihr gehörten unter anderen der Vorsitzende der Kommission Weltkirche der Deutschen Bischofskonferenz, Vertreter des Sekretariats der Bischofskonferenz sowie Vertreter der Werke Missio und Misereor. Sie bsuchten neben der Hauptstadt Teheran auch Shiraz, Isfahan und Ghom. TFI sprach mit Ulrich Pöner, dem Bereichsleiter Weltkirche und Migration im Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz, über den Besuch. mehr »

Verwirrung in einem brisanten Todesfall

19. November 2011 Ahmad Rezaie Mohsen Rezaie
Ahmad Rezaei, der Sohn des Politikers und früheren Kommandanten der Revolutionsgarde Mohsen Rezaei , wurde heute in Teheran beerdigt. Er starb vor einer Woche in einem Hotel in Dubai. Während die dortige Polizei Selbstmord als Todesursache angibt, gehen iranische Medien von einem Mord aus. Es wird sogar ein Zusammenhang mit den Explosionen in einem Waffendepot der Revolutionsgarde Ende vergangener Woche vermutet. mehr »
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