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Republik, Diktatur oder Gottesstaat? Wahlen und Widersprüche im Iran

18. März 2017
Wer kann, wer darf die islamische Republik Iran künftig als Präsident repräsentieren? Alle Anzeichen sprechen dafür, dass Hassan Rouhani weiter im Amt bleibt - denn er ist das Sinnbild der Widersprüche der politischen Ordnung im Iran. mehr »

Kolonialer Einfluss auf homoerotische Lyrik 

16. März 2017
Die Abgrenzung zwischen hetero und homo wird als "spezifisches Phänomen moderner, westlicher Kulturen" bezeichnet. Erst unter kolonialem Einfluss wurde die im islamischen Raum verfasste homoerotische Lyrik als etwas Anstößiges behandelt und dementsprechend negativ kanonisiert, schreibt Melanie Christina Mohr in ihrem Artikel über Homoerotik in der vorkolonialen Dichtung in der islamischen Welt. mehr »

Exil als Chance oder Sackgasse?

09. März 2017
Die im Exil lebende iranische Aktivistin für Frauenrechte Mahboubeh Abbasgholizade analysiert für das Iran Journal, welchen Einfluss exilierte Feministinnen auf die Frauenbewegung im Iran haben. Ihr dritter Beitrag widmet sich dem Umstand, dass die Führungsfiguren der Frauenbewegung im Ausland nur wenig zur Änderung der Situation im Iran beitragen konnten. mehr »

Gefährliche Drohkulisse statt friedlicher Ökumene

07. März 2017
Er wollte eine islamische Ökumene, nun steht er an der Schwelle eines Krieges. Wenn der iranische Präsident Hassan Rouhani die Beziehungen seines Landes zu den arabischen Nachbarstaaten betrachtet, blickt er auf einen Scherbenhaufen. Seit Monaten hat der Iran weder in Syrien noch im Irak einen Botschafter, obwohl der Gottesstaat mit Mann und Material an der Seite der dortigen Regierungen kämpft. Und zu Saudi-Arabien gibt es aus Opposition gegen die dortige Regierung keine diplomatischen Beziehungen. Dabei fühlen die Saudis sich derzeit als künftige Sieger, mit Trump und Netanjahu im Hintergrund. mehr »

Feinstaub in Khuzestan: ein altbekanntes Problem eskaliert

25. Februar 2017
Die iranische Ölprovinz Khuzestan erstickt. Die starke Luftverschmutzung führt zu Stromausfällen, die wiederum die Wasserversorgung lahmlegen. Schulen, Universitäten und Betriebe bleiben geschlossen. Die wütende Bevölkerung protestiert, die Regierung versucht, der Lage Herr zu werden. Die wirtschaftlichen Verluste belaufen sich auf mehrere Millionen Euro am Tag. mehr »

„Eine Liebeserklärung ans Kino“

20. Februar 2017
Nur ein aktueller Spielfilmbeitrag aus dem Iran war bei der Berlinale 2017 zu sehen: „Tamaroz (Simulation)“, der Debütfilm des 28-jährigen Regisseurs Abed Abest, der im Forum gezeigt wurde. In dem Low-Budget-Film sind Studiowände und Requisiten grün und bleiben stets als Projektionsfläche sichtbar. Ausnahme: zwei weiße Autos und einheitlich blaue Plastikschuhe, die alle Protagonisten tragen. Ein minimalistisches Szenenbild, Dialoge in symbolisch getrennten Räumen und der Verzicht auf Maskenbild sind weitere Merkmale des Filmes. Der Regisseur im Interview. mehr »

Erste Antwort auf Trump

11. Februar 2017
Waren es Millionen TeilnehmerInnen, wie offizielle iranische Medien behaupten? Oder waren es nur Hunderttausende, wie Nachrichtenagenturen schreiben? Die diesjährige Revolutionsfeier im Iran hatte auf jeden Fall viele Ziele zugleich: Der neue US-Präsident Donald Trump sollte beeindruckt werden und dem Iran nicht mehr drohen, die Reformer wollten mit ihrer Teilnahme ein Zeichen zur nationalen Versöhnung setzen, und Khamenei, Irans mächtigster Mann, wollte beweisen, dass er Trump nicht fürchtet, die Reformer nicht braucht und allein bestimmen kann, wohin die Reise geht. mehr »

„Sexueller Putsch“ im Gottesstaat

10. Februar 2017
Sexualität ist im Iran ein Tabuthema. Aber die junge Gesellschaft will Aufklärung und mehr sexuelle Freiheiten. Aus dem Exil kommt nur wenig Unterstützung, dennoch scheint sie wirkungsvoll zu sein. Die Moralapostel im Gottesstaat warnen vor einem „von den Amerikanern angezettelten sexuellen Putsch“. Sie verlangen vom Staat nach Lösungen für „das Problem“. mehr »

Die Säbel rasseln wieder

05. Februar 2017
Das vom neuen US-Präsidenten Donald Trump erlassene Einreiseverbot für BürgerInnen von sieben mehrheitlich muslimischen Ländern richtete sich weder explizit gegen Muslime oder Araber, sondern in erster Linie gegen den Iran. Ungewiss ist, warum die iranische Revolutionsgarde gerade in dieser angespannten Atmosphäre eine Rakete testet, die Israel erreichen könnte. Neue US- Sanktionen gegen den Iran sind beschlossen und Trump twitterte am vergangenen Freitag: „Die Iraner spielen mit dem Feuer. Sie schätzen nicht, wie freundlich Obama zu ihnen war. Ich werde das nicht sein!“ Später lässt er die Welt wissen, Militäroptionen gegen den Iran seien weiterhin denkbar. Mit weiteren Raketentests am Samstag haben die Revolutionsgarden demonstriert, wer die iranische Außenpolitik bestimmt. mehr »

Silicon Valley in Teheran

02. Februar 2017
Die Startup-Szene im Iran ist riesig. Oft werden im Ausland erfolgreiche Ideen dem iranischen Markt angepasst. Das Interesse an Kooperationen mit iranischen ExpertInnen im Ausland ist auf beiden Seiten groß, und viele iranische Startup-Unternehmer versprechen sich von der Aufhebung der Sanktionen mehr Chancen als Konkurrenz. Doch den Hardlinern im Iran sind die Auslandskontakte der erfolgreichen Gründerszene nicht genehm.  mehr »
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