On "The Road" mit Mamak Khadem

Exiliranische SängerInnen mischen seit Jahrzehnten iranische Klassik mit Weltmusik. Damit haben sie  auch die MusikerInnen im Iran beeinflusst. Ein markantes Beispiel: Mamak Khadem. Für ihr neues Album „The Road“ hat sie ungewöhnliche osteuropäische Klangwelten entdeckt. Marian Brehmer hat sich mit… mehr »

Geschichtsschreibung mit dem Stift der Macht

Die Machthaber im Iran haben seit Jahrzehnten die Geschichte und Geschichtsschreibung manipuliert und zu politischen Zwecken missbraucht. Allerdings schenken die neuen Generationen der offiziellen Darstellung weniger Glauben. Wachsende Zustimmung finden dagegen die Werke im Westen tätiger iranischer Historiker.… mehr »

Schwierige Hilfe für ein krankes Gesundheitssystem

Interaktion und Austausch zwischen iranischen und im Ausland tätigen MedizinerInnen funktioniert vor allem auf theoretischer und wissenschaftlicher Ebene. Bürokratie und rechtliche Hindernisse verhindern praktische Zusammenarbeit. Und auch die kommerzielle Ausrichtung eines großen Teils des iranischen Gesundheitssystems erschwere die Kooperation, berichten… mehr »

„Das abendländische Morgenland“

2016 haben deutlich mehr ausländische Journalisten, Geschäftsleute, Touristen und Kulturschaffende den Iran besucht als in den Jahren zuvor. „Freiheitsdrang“ und „Weltoffenheit“ gerade der jungen Iraner verleiten die Besucher häufig zu oberflächlichen Schlussfolgerungen. Beobachtungen von Stefan Buchen.… mehr »

Mehr Freiheit durch Fußball

Dass iranische Fußballer im deutschen Profifußball spielen, ist eine Jahrzehnte lange Tradition. Für Fußballbegeisterte im Iran liefert das nicht nur sportliche Faszination, sondern auch Inspirationen für eine moderne und liberale Lebensführung.… mehr »

Clean bleiben mit Hilfe aus dem Exil

Millionen von IranerInnen sind drogenabhängig. Hilfe, um von ihrer Sucht loszukommen, erhalten längst nicht alle. Und die, die therapiert werden, werden oft rückfällig. Nachhaltige Unterstützung erhalten Suchtkranke seit einigen Jahren jedoch von einem bekannten im Exil lebenden iranischen Sänger, der… mehr »

Aufstieg und Untergang einer Musikszene

Die islamische Revolution im Iran im Jahr 1979 bedeutete für viele IranerInnen das Ende ihrer Berufskarriere. Dazu gehörten fast alle PopmusikerInnen. Viele zogen ins US-amerikanische Exil, vor allem nach Los Angeles, von wo aus sie die iranische Popmusik am Leben… mehr »

Zwangsverschleierung als Symbol der Gewalt gegen Frauen

Öffentlich über Gewalt gegen Frauen zu sprechen, wird von den Machthabern der Islamischen Republik Iran nicht toleriert. Deshalb sorgen iranische FrauenaktivistInnen außerhalb des Landes per Internet für Sensibilität in diesem wichtigen Diskurs. Eine Bestandsaufnahme von der Frauenrechtlerin und Publizistin Mansoureh… mehr »

Im Exil erfolgreich, im Iran nicht erwünscht

Kargah, zu deutsch Werkstatt: Hier wird nicht herkömmlich gewerkelt, aber auf andere Weise viel geschafft. Das bundesweit einmalige Projekt wurde mehrfach von PolitikerInnen aller Parteien gelobt, lokale Unternehmen möchten Sponsoren sein, Ex-Bundeskanzler spendet Redehonorare. Der Verein ist ein Paradebeispiel für… mehr »