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„Ambivalent wie die Moderne selbst“

22. April 2017
Die Veranstaltungsreihe „Die iranische Moderne“ des Goethe-Instituts war eigentlich als Rahmenprogramm zur gleichnamigen Ausstellung von Werken aus dem Teheraner Museum of Contemporary Art in der Berliner Gemäldegalerie gedacht. Doch die Ausstellung kam nicht zustande. Wie verlief das Rahmenprogramm? Ein Interview. mehr »

Irans janusköpfige Außenpolitik

15. April 2017
Während der Atomverhandlungen zwischen dem Iran und den sechs Großmächten hat sich in den daran beteiligten westlichen Staaten die Tendenz herausgebildet, von Teherans „konstruktivem Engagement“ in Sachen Atomprogramm auf die iranische Regionalpolitik zu schließen. Dabei haben wir es vielmehr mit einer janusköpfigen Außenpolitik Teherans zu tun. Diese stellt ein komplexes Phänomen dar, das je nach Operationsgebiet unterschiedlichen Prioritäten verpflichtet ist. Denn vor allem in Syrien und im Irak verfolgt der Iran eine hegemoniale Politik, die nicht im Einklang mit Rouhanis außenpolitischer Devise des „konstruktiven Engagements“ (ta’amol-e sâzandeh) und der Mäßigung zu bringen ist und faktisch deren Erfolg unterwandert hat. mehr »

Mangelnde Hingabe = Ende der Freundschaft? Das Tandem Khamenei/Rouhani

09. April 2017
Es gab Zeiten, da pries der iranische Präsident seine enge Beziehung zum Revolutionsführer des Iran als „das wertvollste Kapital seines Lebens“, mit dem sich wichtige Probleme des Landes lösen ließen, allen voran der Atomkonflikt. Tatsächlich hatte Rouhani nach seiner Wahl Khameneis Unterstützung beim Atomdeal. Für viel mehr reichte das „Kapital“ aber nicht. Bis vor wenigen Wochen schien Rouhani noch aussichtsreichster Kandidat bei der kommenden Präsidentenwahl im Iran zu sein. Doch inzwischen hat sich der Wind gedreht. Khameneis Anhänger haben sich auf einen Gegenkandidaten geeinigt, der Rouhani gefährlich werden könnte. Damit steht dem Iran eine Wahl voller Überraschungen und Ungewissheiten bevor. mehr »

IranerInnen spotten über IS und feiern „Team Melli“

03. April 2017
Zwei Themen erregen in diesen Tagen Woche die Emotionen der iranischen Web-User: die Drohbotschaft des IS gegen den Iran und der Sieg der iranischen Fußballnationalmannschaft bei den Qualifikationsspielen zur WM 2018 in Russland. Ein Webwatch. mehr »

Mehr Arbeitslose trotz wirtschaftlichen Wachstums

28. März 2017
Die iranische Regierung versucht mit allen Mitteln, die tickende Zeitbombe Arbeitslosigkeit zu entschärfen. Während der geistliche Führer des Landes, Ayatollah Ali Khamenei, vehement die Verbesserung der Wirtschaftslage fordert, räumen Regierungsvertreter ein, dass die Misere noch Jahre andauern werde. mehr »

Republik, Diktatur oder Gottesstaat? Wahlen und Widersprüche im Iran

18. März 2017
Wer kann, wer darf die islamische Republik Iran künftig als Präsident repräsentieren? Alle Anzeichen sprechen dafür, dass Hassan Rouhani weiter im Amt bleibt - denn er ist das Sinnbild der Widersprüche der politischen Ordnung im Iran. mehr »

Kolonialer Einfluss auf homoerotische Lyrik 

16. März 2017
Die Abgrenzung zwischen hetero und homo wird als "spezifisches Phänomen moderner, westlicher Kulturen" bezeichnet. Erst unter kolonialem Einfluss wurde die im islamischen Raum verfasste homoerotische Lyrik als etwas Anstößiges behandelt und dementsprechend negativ kanonisiert, schreibt Melanie Christina Mohr in ihrem Artikel über Homoerotik in der vorkolonialen Dichtung in der islamischen Welt. mehr »

Exil als Chance oder Sackgasse?

09. März 2017
Die im Exil lebende iranische Aktivistin für Frauenrechte Mahboubeh Abbasgholizade analysiert für das Iran Journal, welchen Einfluss exilierte Feministinnen auf die Frauenbewegung im Iran haben. Ihr dritter Beitrag widmet sich dem Umstand, dass die Führungsfiguren der Frauenbewegung im Ausland nur wenig zur Änderung der Situation im Iran beitragen konnten. mehr »

Gefährliche Drohkulisse statt friedlicher Ökumene

07. März 2017
Er wollte eine islamische Ökumene, nun steht er an der Schwelle eines Krieges. Wenn der iranische Präsident Hassan Rouhani die Beziehungen seines Landes zu den arabischen Nachbarstaaten betrachtet, blickt er auf einen Scherbenhaufen. Seit Monaten hat der Iran weder in Syrien noch im Irak einen Botschafter, obwohl der Gottesstaat mit Mann und Material an der Seite der dortigen Regierungen kämpft. Und zu Saudi-Arabien gibt es aus Opposition gegen die dortige Regierung keine diplomatischen Beziehungen. Dabei fühlen die Saudis sich derzeit als künftige Sieger, mit Trump und Netanjahu im Hintergrund. mehr »

Feinstaub in Khuzestan: ein altbekanntes Problem eskaliert

25. Februar 2017
Die iranische Ölprovinz Khuzestan erstickt. Die starke Luftverschmutzung führt zu Stromausfällen, die wiederum die Wasserversorgung lahmlegen. Schulen, Universitäten und Betriebe bleiben geschlossen. Die wütende Bevölkerung protestiert, die Regierung versucht, der Lage Herr zu werden. Die wirtschaftlichen Verluste belaufen sich auf mehrere Millionen Euro am Tag. mehr »
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