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Irans SchriftstellerverbandEin Dorn im Auge der Machthaber

22. Mai 2018
Der iranische Schriftstellerverband feiert dieser Tage seinen 50. Geburtstag - leise. Denn offiziell ist der Verband nicht zugelassen, die islamischen Hardliner stufen ihn als „staatsfeindlich“ ein. Iran Journal stellt den ewig im Untergrund handelnden Berufsverband vor. mehr »

„Habt keine Angst, wir stehen alle zusammen“

02. Mai 2018
Die deutsch-iranische Künstlerin Parastou Forouhar kämpft seit Jahren für die Aufklärung der Morde an ihren Eltern, dem Politikerehepaar Dariush und Parvaneh Forouhar. Ende 2017 verurteilte ein Gericht in Teheran Parastou Forouhar wegen ihrer Kunstwerke zu sechs Jahren Haft auf Bewährung. Ein Parlamentarier versprach daraufhin, die Regierung zu fragen, warum aus einer Anklägerin eine Verurteilte wurde. Iran Journal wollte wissen, was aus diesem Versprechen wurde. Hier die Antwort, die zu einem Bericht über Forouhars Reise und die neuen Unruhen im Iran geworden ist. mehr »

Die Zeiten der Leichenfledderei sind vorbei

23. April 2018
Viele Iraner ziehen eine direkte Verbindung zwischen ihrer täglichen Misere und dem Krieg in Syrien. Immer, wenn es in iranischen Städten zu Unruhen kommt, ruft die Menge: „Lasst Syrien, denkt an uns!“ Viele Trauerfeiern für in Syrien Gefallene finden deshalb inzwischen praktisch unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Die Revolutionsgarden und die Basidji, die Paramilitärs, bleiben dabei mit gutem Grund lieber unter sich. mehr »

Geschichte des Jazz im IranSchnittstelle der Musikkulturen

03. April 2018
Die Geschichte des Jazz im Iran ist eng verknüpft mit der Zunahme ausländischer Musikeinflüsse in den 1960er Jahren. Später verhalf der iranische Rundfunk dem Jazz zu überschaubarer Popularität – bis zur islamischen Revolution, in deren Folge nichtreligiöse Musik geächtet wurde.  mehr »

Ein Land wird depressiv

23. März 2018
Trauertage werden im Iran staatlich gefeiert. Fröhliche Feierlichkeiten wie das Neujahrsfest Nouruz finden dagegen keine offizielle Beachtung. Iranische Experten warnen vor den Konsequenzen einer traurigen Lebensweise und fordern Maßnahmen zur kollektiven Erheiterung. mehr »

Komödien angesichts von Tragödien

25. Februar 2018
Konservative iranische Medien kritisieren iranische Filme und Kino-Akteure bei den Berliner Filmfestspielen. Im Fokus steht vor allem die Diva des iranischen Kinos, Leila Hatami. mehr »

Liebesbrief an Teheran

19. Februar 2018
Joobin Bekhrad ist Gründer und Herausgeber von "Reorient", einem bekannten Magazin für zeitgenössische Kunst aus dem Nahen Osten. Melanie Christina Mohr sprach mit dem Autor über Kunst im Iran, Rock 'n' Roll und seine erste Novelle. mehr »

Der Widerstand ist weiblich

09. Februar 2018
Der 40-jährige Staffellauf der Iranerinnen ist beinahe am Ziel angelangt. Den Staffelstab – eine weiße Flagge - trägt nun eine Frau, die erst nach der Revolution geboren wurde. mehr »

Goethe und der Zoroastrismus

15. Januar 2018
Johann Wolfgang von Goethe, der sich zeitlebens mit Persien verbunden fühlte, sah sich nicht nur in einer Seelenverwandtschaft zum Dichter Hafiz. Auch die Lehre und Praktiken Zarathustras, der im 1. Jahrtausend vor Christus lebte, inspirierten und faszinierten ihn. mehr »

Der lange Arm der iranischen Zensurbehörde

18. Dezember 2017
Der Film „Eradatmand, Nazanin, Bahareh, Tina“ durfte auf einem kleinen Filmfestival in Toronto nicht gezeigt werden. Dafür sorgte der Regisseur selbst, unter dem Druck des iranischen Kulturministeriums. Der Film handelt von drei Frauen, die in Teheran auf der Suche nach aufregenden Erlebnissen mit Männern sind. mehr »
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