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„Eine Liebeserklärung ans Kino“

20. Februar 2017
Nur ein aktueller Spielfilmbeitrag aus dem Iran war bei der Berlinale 2017 zu sehen: „Tamaroz (Simulation)“, der Debütfilm des 28-jährigen Regisseurs Abed Abest, der im Forum gezeigt wurde. In dem Low-Budget-Film sind Studiowände und Requisiten grün und bleiben stets als Projektionsfläche sichtbar. Ausnahme: zwei weiße Autos und einheitlich blaue Plastikschuhe, die alle Protagonisten tragen. Ein minimalistisches Szenenbild, Dialoge in symbolisch getrennten Räumen und der Verzicht auf Maskenbild sind weitere Merkmale des Filmes. Der Regisseur im Interview. mehr »

Berlinale 2017: fast ohne den Iran

18. Februar 2017
In den letzten 10 Jahren standen iranische Filme auf dem Internationalen Filmfestival in Berlin im Rampenlicht. Das Ergebnis waren neun Bären. Doch im Wettbewerb der diesjährigen Berlinale glänzten iranische Spielfilme vor allem durch Abwesenheit. Hat das islamische Regime zu dieser Entwicklung beigetragen? mehr »

Zwischen Anpassung und Authentizität

16. Februar 2017
Irans bildende KünstlerInnen streben immer stärker danach, sich auf dem internationalen Kunstmarkt zu profilieren. Dank iranstämmiger GaleristInnen und Mäzenen prosperiert das Geschäft mit Kunst aus dem Iran. Das führt nicht nur zu bestimmten Trends in der iranischen Kunstszene, sondern auch zu einem ständigen Diskurs über künstlerische Positionen. Die international renommierte Künstlerin Parastou Fourouhar kennt die Kunstszenen, in denen sich iranische KünstlerInnen bewegen, wie kaum eine andere. Ein Interview über Trends, Märkte und Standpunkte. mehr »

Politische Ökonomie eines Heiligen

08. Februar 2017
In den Schrein von Imam Reza in Maschhad kommen jährlich Millionen schiitische Pilger. Nicht nur für die Stadt ist das Grabmal des Heiligen ein wichtiger Wirtschaftsfaktor, sondern es ist das Zentrum eines weitverzweigten Wirtschaftsimperiums mit enormem Einfluss in der iranischen Politik. Ulrich von Schwerin hat den Schrein besucht. mehr »

“Iran ist mein Sehnsuchtsort”

24. Januar 2017
Jasmin Tabatabai hat vieles von dem erreicht, wovon eine Schauspielerin und Sängerin träumen kann. Doch einen großen Wunsch hat sie noch: Sie möchte im Iran Konzerte geben, vor gemischtem Publikum. Ein Wunsch, dessen Realisierung nur nach grundlegenden Veränderungen in ihrem Geburtsland möglich wäre. Denn dort dürfen Sängerinnen seit 37 Jahren nicht mehr öffentlich auftreten. Mit dem IranJournal sprach das deutsch-iranische Multitalent über Heimatgefühl, Zugehörigkeit und Politik im Schatten des aktuellen Bildes vom Islam. mehr »

Wie man aus einer Anklägerin eine Angeklagte macht

23. Januar 2017
Die deutsch-iranische Künstlerin Parastou Forouhar reist einmal im Jahr in den Iran, um an den Jahrestag des Mordes an ihren Eltern, dem Politikerehepaar Parvaneh und Dariush Forouhar, zu erinnern und auf ein faires Verfahren gegen die Mörder ihrer Eltern zu pochen. Doch eine öffentliche Gedenkveranstaltung wird stets verhindert. Diesmal hat die iranische Justiz die Künstlerin sogar angeklagt. Was man ihr vorwirft und wie die Verhöre verliefen, beschreibt Parastou Forouhar in ihrem Reisebericht. mehr »

Molière, Schiller & Reza rocken den Iran

14. Januar 2017
Das Regietheater ist im Iran eine relativ junge Kunst. Erst in den 1950er Jahren konnten sich dort ernsthafte Dramatiker etablieren. Der Blick auf das Theater in Europa begleitete die Entwicklung im Iran von an Anfang an. IranerInnen in der Diaspora spielen dabei eine entscheidende Rolle. mehr »

Nirgendwo ist überall. Iranische Exilverlage

12. Januar 2017
Die Zahl ihrer Publikation ist überschaubar, das Marktsegment, das sie bedienen, klein - und es wird zunehmend kleiner. Dennoch sind sie in jeder europäischen Groß- oder Universitätsstadt zu finden: iranische Buchhandlungen. Sie fristen ein schwieriges Dasein. Doch im Internetzeitalter misst sich ihr Erfolg nicht an Verkaufszahlen, sondern an ihrem Einfluss auf das kulturelle Leben im Heimatland. mehr »

„Die andere Stimme“ im Iran

05. Januar 2017
Was bewegt die Frauen im Iran? Welche Themen sind nach wie vor tabu im Gottesstaat? Eine Radiosendung aus dem Exil gibt iranischen Frauen eine Stimme und thematisiert ihre Probleme. Mehr dazu in einem Interview mit der Macherin der Sendung, der iranischen Exil-Journalistin Roya Karimi Majd. mehr »

On „The Road“ mit Mamak Khadem

03. Januar 2017
Exiliranische SängerInnen mischen seit Jahrzehnten iranische Klassik mit Weltmusik. Damit haben sie  auch die MusikerInnen im Iran beeinflusst. Ein markantes Beispiel: Mamak Khadem. Für ihr neues Album "The Road" hat sie ungewöhnliche osteuropäische Klangwelten entdeckt. Marian Brehmer hat sich mit der Musikerin unterhalten und ihre aktuelle CD gehört. mehr »
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