Die verbotene Universität

Angehörige der Bahai-Religion haben im Iran Hochschulverbot. Seit dreißig Jahren lernen sie im Untergrund. Wie studiert man, wenn Studieren illegal ist?… mehr »

„Die Religion soll die Frauen in Ruhe lassen“

Am 8. Juli wurde Shaparak Shajari-Zadeh wegen mehrfacher öffentlicher Abnahme ihres Kopftuchs zu 20 Jahren Haft verurteilt. Sie hatte an den Protesten der „Mädchen der Revolutionsstraße“ gegen das vom Staat aufgezwungene Kopftuch teilgenommen. Masih Alinejad, Initiatorin von zwei Kampagnen gegen… mehr »

Unterstützung aus Deutschland

Die protestierenden Iranerinnen bekommen Unterstützung von den „Frauen in Naturwissenschaft und Technik“. Bisher hält sich die Solidarität in Deutschland mit den „Mädchen der Revolutionsstraße“ allerdings in Grenzen.… mehr »

Ein Volksfest mit Hindernissen 

Der Auftritt der iranischen Fußball-Nationalmannschaft bei ihrer fünften WM-Teilnahme 2018 in Russland ist für die fußballbegeisterten IranerInnen weltweit ein Volksfest. Das „Team Melli“ stärkt seit Jahrzehnten die nationale Identität, die seit Bestehen der Islamischen Republik für die meisten IranerInnen kompensationsbedürftig… mehr »

Eine mühsame Suche

Die iranisch-amerikanische Künstlerin Shirin Neshat hat einen Film über die Grande Dame der ägyptischen Musik Oum Kulthum fertiggestellt. Ein schwieriges Unterfangen, denn es ist wenig über das private Leben der Sängerin bekannt.… mehr »

Ein Dorn im Auge der Machthaber

Der iranische Schriftstellerverband feiert dieser Tage seinen 50. Geburtstag – leise. Denn offiziell ist der Verband nicht zugelassen, die islamischen Hardliner stufen ihn als „staatsfeindlich“ ein. Iran Journal stellt den ewig im Untergrund handelnden Berufsverband vor.… mehr »

… der Haare wegen?

Die Zeitschrift Emma widmet sich in ihrer aktuellen Ausgabe dem Kampf der „Töchter der Revolutionsstraße“ gegen den Kopftuchzwang im Iran. Eine klare Position ergreift die einst so kämpferische Zeitschrift dabei nicht.… mehr »

Eine ganz herrliche Sackgasse

Die schiitischen Seminare im Iran sind mit modernen Unterrichtsmitteln ausgestattet, doch Lehrinhalte und Methoden bleiben mittelalterlich. Ein dreifaches Feuer von Modernität, Globalisierung und Geisteswissenschaft fresse sich durch die Köpfe der Seminaristen, schrieb ein bekannter Mullah aus der heiligen Stadt Maschhad.… mehr »

Ein Land wird depressiv

Trauertage werden im Iran staatlich gefeiert. Fröhliche Feierlichkeiten wie das Neujahrsfest Nouruz finden dagegen keine offizielle Beachtung. Iranische Experten warnen vor den Konsequenzen einer traurigen Lebensweise und fordern Maßnahmen zur kollektiven Erheiterung.… mehr »