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Der ewige Krieg – Drogen und der Iran

22. Februar 2017
Drogenmissbrauch ist für die Islamische Republik Iran eine Existenzfrage geworden: Sollte der Kampf dagegen nicht gewonnen werden, stehe die nationale Sicherheit auf dem Spiel, sagt der mächtigste Mann des Landes, Ayatollah Ali Khamenei. In keinem anderen Land der Welt werden im Verhältnis zur Einwohnerzahl so viele Drogen konsumiert wie im Iran. Der Gottesstaat ist zudem Weltrekordhalter bei Hinrichtungen und Haftstrafen wegen Drogenkriminalität. Doch nun gesteht ein prominenter Insider: „Wir haben den Drogenkrieg verloren.“ mehr »

Zwischen Anpassung und Authentizität

16. Februar 2017
Irans bildende KünstlerInnen streben immer stärker danach, sich auf dem internationalen Kunstmarkt zu profilieren. Dank iranstämmiger GaleristInnen und Mäzenen prosperiert das Geschäft mit Kunst aus dem Iran. Das führt nicht nur zu bestimmten Trends in der iranischen Kunstszene, sondern auch zu einem ständigen Diskurs über künstlerische Positionen. Die international renommierte Künstlerin Parastou Fourouhar kennt die Kunstszenen, in denen sich iranische KünstlerInnen bewegen, wie kaum eine andere. Ein Interview über Trends, Märkte und Standpunkte. mehr »

Tweetsturm für Ende des Hausarrests

13. Februar 2017
Die iranische Internet-Community will mit einer Twitter-Aktion am sechsten Jahrestag des Hausarrests der Anführer der Grünen Bewegung deren Freilassung fordern. Eine entsprechende Online-Petition wurde bereits mehr als 20.000 mal unterschrieben. mehr »

„Sexueller Putsch“ im Gottesstaat

10. Februar 2017
Sexualität ist im Iran ein Tabuthema. Aber die junge Gesellschaft will Aufklärung und mehr sexuelle Freiheiten. Aus dem Exil kommt nur wenig Unterstützung, dennoch scheint sie wirkungsvoll zu sein. Die Moralapostel im Gottesstaat warnen vor einem „von den Amerikanern angezettelten sexuellen Putsch“. Sie verlangen vom Staat nach Lösungen für „das Problem“. mehr »

Politische Ökonomie eines Heiligen

08. Februar 2017
In den Schrein von Imam Reza in Maschhad kommen jährlich Millionen schiitische Pilger. Nicht nur für die Stadt ist das Grabmal des Heiligen ein wichtiger Wirtschaftsfaktor, sondern es ist das Zentrum eines weitverzweigten Wirtschaftsimperiums mit enormem Einfluss in der iranischen Politik. Ulrich von Schwerin hat den Schrein besucht. mehr »

„Trumps Geschenk an die Islamisten“

04. Februar 2017
Donald Trumps Dekret, das Menschen aus sieben mehrheitlich von MuslimInnen bewohnten Ländern, darunter auch dem Iran vorläufig die Einreise in die USA verbietet, sorgt seit mehr als einer Woche in der persischsprachigen Web-Community für Aufregung und Empörung: „Ein Geschenk an Israel“, „Segen für die Islamisten“, „Toilettensitze-Bauer“ ist zu lesen. Auch zu Teherans Retourkutsche äußern sich viele, kontrovers. Ein Webwatch:  mehr »

Die Menschenrechts-brückenbauerInnen

30. Januar 2017
Das islamische Regime im Iran lehnt die internationale Charta der Menschenrechte ab und hat eigene, islamische Interpretationen von Menschen- und Bürgerrechten. Dort werden Oppositionelle, soziale Aktivisten, Homosexuelle und unliebsame religiöse und ethnische Minderheiten mit allen Mitteln verfolgt. Das Regime erstickt jede Kritik im Keim. Was tun die vier bis sechs Millionen IranerInnen im Ausland für die Menschenrechte in ihrer einstigen Heimat? mehr »

Schwieriger als das Atomabkommen: ein Statut für Bürgerrechte

26. Januar 2017
Atomabkommen und Bürgerrechtsstatut:  Diese beiden Wörter waren sein Programm. Der iranische Präsident Hassan Rouhani versprach im Wahlkampf vor vier Jahren, er werde beides verwirklichen. Die Einigung mit den ausländischen Mächten im Atomstreit beseitige die Kriegsgefahr, eine Charta für Bürgerrechte brächten innere Versöhnung. Das Atomabkommen hat er unterzeichnet. Kurz vor dem Ende seiner Amtszeit löst Rouhani nun sein zweites Versprechen ein und legt ein Bürgerrechtsstatut vor.  mehr »

Hochpolitisch und schwer zu kontrollieren: Frauenforschung im Iran

21. Januar 2017
Die Islamische Republik sei nicht mehr in der Lage, das Thema Frauen- und Geschlechterforschung an den iranischen Universitäten vollkommen zu kontrollieren, schreibt die Frauenrechtlerin Mahboubeh Abbasgholizade in ihrem Gastbeitrag für das Iran Journal. Grund dafür seien hauptsächlich die Aktivitäten der Frauenaktivistinnen außerhalb des Iran. mehr »

„Alles dreht sich um sexuelle Identität“

16. Januar 2017
Die Begründung der Verfolgung von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgendern (LGBT) im Iran entnehmen die Machthaber der Religion. Tradition und Kultur des Landes unterstützen die Unterdrückung. Doch die iranische LGBT-Community wird von Exil-AktivistInnen unterstützt. Welche Form hat diese Unterstützung? Ein Gespräch mit der LGBT-Aktivistin Nazli Kamvari. mehr »
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