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Politische Ökonomie eines Heiligen

08. Februar 2017
In den Schrein von Imam Reza in Maschhad kommen jährlich Millionen schiitische Pilger. Nicht nur für die Stadt ist das Grabmal des Heiligen ein wichtiger Wirtschaftsfaktor, sondern es ist das Zentrum eines weitverzweigten Wirtschaftsimperiums mit enormem Einfluss in der iranischen Politik. Ulrich von Schwerin hat den Schrein besucht. mehr »

„Trumps Geschenk an die Islamisten“

04. Februar 2017
Donald Trumps Dekret, das Menschen aus sieben mehrheitlich von MuslimInnen bewohnten Ländern, darunter auch dem Iran vorläufig die Einreise in die USA verbietet, sorgt seit mehr als einer Woche in der persischsprachigen Web-Community für Aufregung und Empörung: „Ein Geschenk an Israel“, „Segen für die Islamisten“, „Toilettensitze-Bauer“ ist zu lesen. Auch zu Teherans Retourkutsche äußern sich viele, kontrovers. Ein Webwatch:  mehr »

Die Menschenrechts-brückenbauerInnen

30. Januar 2017
Das islamische Regime im Iran lehnt die internationale Charta der Menschenrechte ab und hat eigene, islamische Interpretationen von Menschen- und Bürgerrechten. Dort werden Oppositionelle, soziale Aktivisten, Homosexuelle und unliebsame religiöse und ethnische Minderheiten mit allen Mitteln verfolgt. Das Regime erstickt jede Kritik im Keim. Was tun die vier bis sechs Millionen IranerInnen im Ausland für die Menschenrechte in ihrer einstigen Heimat? mehr »

Schwieriger als das Atomabkommen: ein Statut für Bürgerrechte

26. Januar 2017
Atomabkommen und Bürgerrechtsstatut:  Diese beiden Wörter waren sein Programm. Der iranische Präsident Hassan Rouhani versprach im Wahlkampf vor vier Jahren, er werde beides verwirklichen. Die Einigung mit den ausländischen Mächten im Atomstreit beseitige die Kriegsgefahr, eine Charta für Bürgerrechte brächten innere Versöhnung. Das Atomabkommen hat er unterzeichnet. Kurz vor dem Ende seiner Amtszeit löst Rouhani nun sein zweites Versprechen ein und legt ein Bürgerrechtsstatut vor.  mehr »

Hochpolitisch und schwer zu kontrollieren: Frauenforschung im Iran

21. Januar 2017
Die Islamische Republik sei nicht mehr in der Lage, das Thema Frauen- und Geschlechterforschung an den iranischen Universitäten vollkommen zu kontrollieren, schreibt die Frauenrechtlerin Mahboubeh Abbasgholizade in ihrem Gastbeitrag für das Iran Journal. Grund dafür seien hauptsächlich die Aktivitäten der Frauenaktivistinnen außerhalb des Iran. mehr »

„Alles dreht sich um sexuelle Identität“

16. Januar 2017
Die Begründung der Verfolgung von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgendern (LGBT) im Iran entnehmen die Machthaber der Religion. Tradition und Kultur des Landes unterstützen die Unterdrückung. Doch die iranische LGBT-Community wird von Exil-AktivistInnen unterstützt. Welche Form hat diese Unterstützung? Ein Gespräch mit der LGBT-Aktivistin Nazli Kamvari. mehr »

Nirgendwo ist überall. Iranische Exilverlage

12. Januar 2017
Die Zahl ihrer Publikation ist überschaubar, das Marktsegment, das sie bedienen, klein - und es wird zunehmend kleiner. Dennoch sind sie in jeder europäischen Groß- oder Universitätsstadt zu finden: iranische Buchhandlungen. Sie fristen ein schwieriges Dasein. Doch im Internetzeitalter misst sich ihr Erfolg nicht an Verkaufszahlen, sondern an ihrem Einfluss auf das kulturelle Leben im Heimatland. mehr »

Staatstreue und Exilfeministinnen: ungewöhnliche Allianz

07. Januar 2017
Aktivistinnen der Frauenbewegung im Iran, die in den vergangenen zehn Jahren das Land verlassen mussten, hätten heute dieselben Prioritäten wie regimetreue Feministinnen, schreibt die Frauenrechtlerin Mahboubeh Abbasgholizade. Gemeinsam hätten sie die internationale Gemeinschaft davon überzeugt, dass Sanktionen und Krieg gegen den Iran nicht den Machthabern, sondern Frauen und Kindern schaden würden. mehr »

„Die andere Stimme“ im Iran

05. Januar 2017
Was bewegt die Frauen im Iran? Welche Themen sind nach wie vor tabu im Gottesstaat? Eine Radiosendung aus dem Exil gibt iranischen Frauen eine Stimme und thematisiert ihre Probleme. Mehr dazu in einem Interview mit der Macherin der Sendung, der iranischen Exil-Journalistin Roya Karimi Majd. mehr »

Fernstudium in Demokratie

29. Dezember 2016
Das iranische Regime ist gegen jede Art von gesellschaftlichen Aktivitäten, die nicht den Islam zum Gegenstand haben. Besonders gefährdet sind Gruppen und Personen, die sich für Menschenrechte und Demokratie einsetzen. So auch der Wissenschaftler und Menschenrechtsaktivist Sohrab Razzaghi. 2009 musste er das Land verlassen und trainiert seither per Internet junge IranerInnen in Sachen Demokratie und Bürgerrechte. Ein Interview. mehr »
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