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Irans Minderheiten und Rouhani

06. April 2017
Der iranische Präsident Hassan Rouhani ist zwar in der Außenpolitik erfolgreich, innenpolitisch aber umstritten – auch, was seine Politik gegenüber den ethnischen Minderheiten im Iran betrifft. Vor seiner Wahl 2013 machte er mit Versprechungen an diese Wahlkampf und gewann so viele ihrer Stimmen. Doch wie sieht ihr Status vier Jahre nach Rouhanis Amtsantritt aus? Und kann Rouhani bei der kommenden Wahl im Mai auf die Stimmen der Minderheiten zählen? mehr »

IranerInnen spotten über IS und feiern „Team Melli“

03. April 2017
Zwei Themen erregen in diesen Tagen Woche die Emotionen der iranischen Web-User: die Drohbotschaft des IS gegen den Iran und der Sieg der iranischen Fußballnationalmannschaft bei den Qualifikationsspielen zur WM 2018 in Russland. Ein Webwatch. mehr »

Ein Lichtblick in Rouhanis Amtszeit

26. März 2017
Der iranische Präsident Hassan Rouhani hat bisher kaum Veränderungen in Bezug auf Meinungsfreiheit und Menschenrechte auf den Weg bringen können. Punktuell waren sogar Rückfälle zu verzeichnen, wie etwa bei der Zahl der Hinrichtungen. Zuspruch hat er aber wegen der Wahl seiner Stellvertreterin in Frauen- und Familienangelegenheiten erfahren. Die Juristin Shahindokht Molaverdi ist eine namhafte Frauenrechtsaktivistin, schreibt die Frauenrechtlerin Nasrin Bassiri in ihrem Gastbeitrag für das Iran Journal. mehr »

Aktiv außerhalb der Landesgrenzen

21. März 2017
Der Einsatzbereich von MenschenrechtsaktivistInnen kenne keine Grenzen, meint die iranische Frauenaktivistin Mansoureh Shojaee. Sie können autoritären Regierungen ein Dorn im Auge sein, ob im eigenen Land oder vom Ausland aus. In ihrem Gastbeitrag für das Iran Journal führt sie ein prägnantes Beispiel vor: die Trägerin des Friedensnobelpreises Shirin Ebadi. mehr »

Kolonialer Einfluss auf homoerotische Lyrik 

16. März 2017
Die Abgrenzung zwischen hetero und homo wird als "spezifisches Phänomen moderner, westlicher Kulturen" bezeichnet. Erst unter kolonialem Einfluss wurde die im islamischen Raum verfasste homoerotische Lyrik als etwas Anstößiges behandelt und dementsprechend negativ kanonisiert, schreibt Melanie Christina Mohr in ihrem Artikel über Homoerotik in der vorkolonialen Dichtung in der islamischen Welt. mehr »

Exil als Chance oder Sackgasse?

09. März 2017
Die im Exil lebende iranische Aktivistin für Frauenrechte Mahboubeh Abbasgholizade analysiert für das Iran Journal, welchen Einfluss exilierte Feministinnen auf die Frauenbewegung im Iran haben. Ihr dritter Beitrag widmet sich dem Umstand, dass die Führungsfiguren der Frauenbewegung im Ausland nur wenig zur Änderung der Situation im Iran beitragen konnten. mehr »

Weltfrauentag in der Islamischen Republik

08. März 2017
Auch in diesem Jahr darf der Weltfrauentag im Iran nicht öffentlich gefeiert werden. Das islamische Regime beharrt darauf, dass der Geburtstag der Prophetentochter Fatima der wahre Frauentag sei und unterbindet jegliche öffentliche Versammlung von Frauen am achten März. In Teheran und einigen anderen Großstädten wollen Frauen dennoch in kleinen Gruppen zusammenkommen. mehr »

„Die Perle der Dari-Sprache“

01. März 2017
Ein Buch über junge afghanische Exildichter wirft einen neuen Blick auf die Afghanen im Iran. Marian Brehmer hat die Studie der Oxforder Anthropologin Zuzanna Olszewska gelesen. mehr »

Der ewige Krieg – Drogen und der Iran

22. Februar 2017
Drogenmissbrauch ist für die Islamische Republik Iran eine Existenzfrage geworden: Sollte der Kampf dagegen nicht gewonnen werden, stehe die nationale Sicherheit auf dem Spiel, sagt der mächtigste Mann des Landes, Ayatollah Ali Khamenei. In keinem anderen Land der Welt werden im Verhältnis zur Einwohnerzahl so viele Drogen konsumiert wie im Iran. Der Gottesstaat ist zudem Weltrekordhalter bei Hinrichtungen und Haftstrafen wegen Drogenkriminalität. Doch nun gesteht ein prominenter Insider: „Wir haben den Drogenkrieg verloren.“ mehr »

Zwischen Anpassung und Authentizität

16. Februar 2017
Irans bildende KünstlerInnen streben immer stärker danach, sich auf dem internationalen Kunstmarkt zu profilieren. Dank iranstämmiger GaleristInnen und Mäzenen prosperiert das Geschäft mit Kunst aus dem Iran. Das führt nicht nur zu bestimmten Trends in der iranischen Kunstszene, sondern auch zu einem ständigen Diskurs über künstlerische Positionen. Die international renommierte Künstlerin Parastou Fourouhar kennt die Kunstszenen, in denen sich iranische KünstlerInnen bewegen, wie kaum eine andere. Ein Interview über Trends, Märkte und Standpunkte. mehr »
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