Öffentliche Wirkungen heimlicher Freiheiten

Die Internetkampagne „Meine heimliche Freiheit“ sensibilisiert IranerInnen für Frauenrechte, insbesondere für das Recht auf Kleiderwahl und einen selbst gewählten Lebensentwurf. Die Iranerinnen sollen aus der passiven Opferrolle heraus und für sich selbst entscheiden. Wie erfolgreich ist die Kampagne im Iran?… mehr »

Im Exil erfolgreich, im Iran nicht erwünscht

Kargah, zu deutsch Werkstatt: Hier wird nicht herkömmlich gewerkelt, aber auf andere Weise viel geschafft. Das bundesweit einmalige Projekt wurde mehrfach von PolitikerInnen aller Parteien gelobt, lokale Unternehmen möchten Sponsoren sein, Ex-Bundeskanzler spendet Redehonorare. Der Verein ist ein Paradebeispiel für… mehr »

Theater aus Teherans Katakomben

Das Buch „Last Scene Underground“ der amerikanischen Kulturanthropologin Roxanne Varzi trägt den Untertitel „Ein ethnographischer Roman“ und handelt von einer Teheraner Studentenclique, die im Untergrund ein illegales Theaterstück auf die Beine stellen will. Von Marian Brehmer… mehr »

Kinderhandel in Teheran

Nach offiziellen Angaben hat in den vergangen Monaten der Verkauf von Säuglingen im Iran zugenommen. In dem Land mit den viertgrößten Erdölvorkommen und den zweitgrößten Erdgasreserven der Welt greifen immer mehr Menschen zu ungewöhnlichen Maßnahmen, um ihren Lebensunterhalt zu verdienen. … mehr »

Kontroverse um ein Fußballspiel

Aufregung um ein WM-Qualifikationsspiel: Während einige iranische Fußballfans sich über den Kapitän der koreanischen Fußballnationalmannschaft ärgern, zeigen sich andere über die Forderung erbost, beim Qualifikationsspiel Trauer zu tragen. Für Unmut sorgt auch die angebliche Auspeitschung iranischer Schulkinder durch ihren Schuldirektor.… mehr »

Hochsaison für Totenkläger

In diesen Tagen steht ganz Iran im Zeichen der Trauer. Grund dafür ist „der Märtyrertod“ des Imam Hosseins im Jahr 680. Er gilt bei den schiitischen Muslimen als „das Symbol des Widerstandes gegen die Tyrannei“. Doch mehr als der Märtyer-Imam… mehr »

Einschulung in einstürzende Altbauten

Für Millionen SchülerInnen im Iran begann vergangene Woche das neue Schuljahr. Sie lernen in einem völlig maroden Bildungssystem. Das zuständige Ministerium ist chronisch unterfinanziert. Einsturzgefährdete Schulen, lebensgefährliche Heizöfen und drogensüchtige SchülerInnen sind die eine Seite der Medaille, veraltete Lernmethoden und… mehr »

Verkäuferinnen im Teheraner Untergrund

„Von morgens bis abends arbeite ich hier. Wenn ich abends nach Hause gehe, kann ich meine Tränen nicht zurückhalten. Ich frage dann Gott: Ist das wirklich mein Schicksal? Ist das mein Leben?“ Iran Journal dokumentiert eine Reportage der Nachrichtenagentur ISNA… mehr »