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Aktiv außerhalb der Landesgrenzen

21. März 2017
Der Einsatzbereich von MenschenrechtsaktivistInnen kenne keine Grenzen, meint die iranische Frauenaktivistin Mansoureh Shojaee. Sie können autoritären Regierungen ein Dorn im Auge sein, ob im eigenen Land oder vom Ausland aus. In ihrem Gastbeitrag für das Iran Journal führt sie ein prägnantes Beispiel vor: die Trägerin des Friedensnobelpreises Shirin Ebadi. mehr »

Kolonialer Einfluss auf homoerotische Lyrik 

16. März 2017
Die Abgrenzung zwischen hetero und homo wird als "spezifisches Phänomen moderner, westlicher Kulturen" bezeichnet. Erst unter kolonialem Einfluss wurde die im islamischen Raum verfasste homoerotische Lyrik als etwas Anstößiges behandelt und dementsprechend negativ kanonisiert, schreibt Melanie Christina Mohr in ihrem Artikel über Homoerotik in der vorkolonialen Dichtung in der islamischen Welt. mehr »

Exil als Chance oder Sackgasse?

09. März 2017
Die im Exil lebende iranische Aktivistin für Frauenrechte Mahboubeh Abbasgholizade analysiert für das Iran Journal, welchen Einfluss exilierte Feministinnen auf die Frauenbewegung im Iran haben. Ihr dritter Beitrag widmet sich dem Umstand, dass die Führungsfiguren der Frauenbewegung im Ausland nur wenig zur Änderung der Situation im Iran beitragen konnten. mehr »

Weltfrauentag in der Islamischen Republik

08. März 2017
Auch in diesem Jahr darf der Weltfrauentag im Iran nicht öffentlich gefeiert werden. Das islamische Regime beharrt darauf, dass der Geburtstag der Prophetentochter Fatima der wahre Frauentag sei und unterbindet jegliche öffentliche Versammlung von Frauen am achten März. In Teheran und einigen anderen Großstädten wollen Frauen dennoch in kleinen Gruppen zusammenkommen. mehr »

„Die Perle der Dari-Sprache“

01. März 2017
Ein Buch über junge afghanische Exildichter wirft einen neuen Blick auf die Afghanen im Iran. Marian Brehmer hat die Studie der Oxforder Anthropologin Zuzanna Olszewska gelesen. mehr »

Der ewige Krieg – Drogen und der Iran

22. Februar 2017
Drogenmissbrauch ist für die Islamische Republik Iran eine Existenzfrage geworden: Sollte der Kampf dagegen nicht gewonnen werden, stehe die nationale Sicherheit auf dem Spiel, sagt der mächtigste Mann des Landes, Ayatollah Ali Khamenei. In keinem anderen Land der Welt werden im Verhältnis zur Einwohnerzahl so viele Drogen konsumiert wie im Iran. Der Gottesstaat ist zudem Weltrekordhalter bei Hinrichtungen und Haftstrafen wegen Drogenkriminalität. Doch nun gesteht ein prominenter Insider: „Wir haben den Drogenkrieg verloren.“ mehr »

Zwischen Anpassung und Authentizität

16. Februar 2017
Irans bildende KünstlerInnen streben immer stärker danach, sich auf dem internationalen Kunstmarkt zu profilieren. Dank iranstämmiger GaleristInnen und Mäzenen prosperiert das Geschäft mit Kunst aus dem Iran. Das führt nicht nur zu bestimmten Trends in der iranischen Kunstszene, sondern auch zu einem ständigen Diskurs über künstlerische Positionen. Die international renommierte Künstlerin Parastou Fourouhar kennt die Kunstszenen, in denen sich iranische KünstlerInnen bewegen, wie kaum eine andere. Ein Interview über Trends, Märkte und Standpunkte. mehr »

Tweetsturm für Ende des Hausarrests

13. Februar 2017
Die iranische Internet-Community will mit einer Twitter-Aktion am sechsten Jahrestag des Hausarrests der Anführer der Grünen Bewegung deren Freilassung fordern. Eine entsprechende Online-Petition wurde bereits mehr als 20.000 mal unterschrieben. mehr »

„Sexueller Putsch“ im Gottesstaat

10. Februar 2017
Sexualität ist im Iran ein Tabuthema. Aber die junge Gesellschaft will Aufklärung und mehr sexuelle Freiheiten. Aus dem Exil kommt nur wenig Unterstützung, dennoch scheint sie wirkungsvoll zu sein. Die Moralapostel im Gottesstaat warnen vor einem „von den Amerikanern angezettelten sexuellen Putsch“. Sie verlangen vom Staat nach Lösungen für „das Problem“. mehr »

Politische Ökonomie eines Heiligen

08. Februar 2017
In den Schrein von Imam Reza in Maschhad kommen jährlich Millionen schiitische Pilger. Nicht nur für die Stadt ist das Grabmal des Heiligen ein wichtiger Wirtschaftsfaktor, sondern es ist das Zentrum eines weitverzweigten Wirtschaftsimperiums mit enormem Einfluss in der iranischen Politik. Ulrich von Schwerin hat den Schrein besucht. mehr »
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