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Von der Möglichkeit eines Krieges gegen den Iran

11. Oktober 2019
Der ehemalige Leiter der Nah- und Mittelostabteilung des iranischen Außenministeriums, Ghasem Mohebali, sprach Anfang Oktober mit dem Webportal Zeitoon über die Möglichkeit eines neuen Krieges in der Region. Seiner Beobachtung nach sind die regionalen Mächte mehr damit beschäftigt, den aufflammenden Konflikt zu managen, als Kriegspläne zu schmieden. Iran Journal veröffentlicht Auszüge des Interviews. mehr »

Die Proteste der Frauen

11. September 2019
Ihre Mütter waren Kinder oder Jugendliche, als die Islamische Republik Iran und mit ihr die islamischen Kleidungsvorschriften eingeführt wurden. Die Töchter wurden in das digitale Zeitalter geboren und kennen so neben ihrer eigenen Lebenswirklichkeit auch die weite Welt von Kindesbeinen an. Auch wenn die üblichen Interessenkonflikte zwischen Jugendlichen und Erwachsenen sie und ihre Mütter trennen: Beide Generationen wollen Gleichstellung und Freiheit. Jüngstes Opfer der Unterdrückung von Frauen im Iran ist ein weiblicher Fußballfan. mehr »

WebwatchingAufschrei gegen den schmerzhaften Druck

09. September 2019
Die Festnahme der Fotografin Noushin Jafari wühlt die iranische Web-Community auf. Die einen verlangen wegen "Blasphemie" die Höchststrafe. Die anderen betonen ihre Unschuld und fordern ihre Freilassung. Der Fall entwickelt sich zum Symbolbild des enormen Drucks, dem iranische Aktivist*inn in letzter Zeit ausgesetzt sind. "Sie werden härter bestraft als Korrupte und Mörder", monieren die Web-Nutzer*innen. mehr »

Eine Datenbank des Verbrechens

04. September 2019
Die Organisation "Edalat baraye Iran" (Justice For Iran, JFI) sammelt außerhalb der iranischen Grenzen Daten und Informationen über die Täter von Menschenrechtsverletzungen im Iran. Shadi Amin, Mitbegründerin und Co-Direktorin der JFI, beschreibt im Gespräch mit Iran Journal die Arbeit der Organisation. mehr »

Die Parlamentswahlen als Symbol des Totalversagens

17. August 2019
In gut zehn Monaten finden im Iran Parlamentswahlen statt. Die beiden politischen Lager - Fundamentalisten und Reformer – fürchten eine niedrige Wahlbeteiligung: Denn die enttäuschte Bevölkerung lehnt das Regime im Ganzen ab. Besonders heftig kritisiert wird die Regierung von Präsident Hassan Rouhani. Nun wird erneut ein Referendum ins Gespräch gebracht. mehr »

Die Frauenbewegung im Iran lebt

12. August 2019
Am 2. August ist die Journalistin und Menschenrechtsaktivistin Shirin Famili im Alter von 61 Jahren in Berlin verstorben. Aus diesem Anlass veröffentlichen wir eines der Interviews, die sie für das Iran Journal führte. Famili sprach im Dezember 2011 mit der Schriftstellerin und Frauenrechtsaktivistin Mansureh Shojaee* über die Frauenbewegung im Iran. mehr »

Auto fahren nur ohne Tattoo

08. August 2019
Fahrschüler*innen im Iran wundern sich: Wer tätowiert ist, wird vor der Prüfung psychologisch untersucht. Die Behörden werten Tattoos als Selbstverletzungen, die auf eine Fahruntüchtigkeit hindeuten könnten. mehr »

Islamische KleiderordnungEtappensieg der Frauen

01. August 2019
40 Jahre lang galten Frauen im Iran als Barometer: Man konnte an ihrer Kleidung und ihrem Make up erkennen, wie frei sich die Menschen dort fühlten und wie fest die Machthaber im Sattel saßen. Die Regierenden und ihre Sittenwächter*nnen haben so ziemlich alles probiert, um Kleidung und Verhalten von Frauen zu regulieren: Haftstrafen von bis zu 20 Jahren für das Ablegen des Kopftuchs in der Öffentlichkeit, 38 Jahre Haft gar für die Anwältin Nasrin Sotoudeh, die öffentlich gegen den Schleierzwang protestierende Frauen verteidigte. Nun sind sie offensichtlich gescheitert. mehr »

Was es heißt, heutzutage Iranerin zu sein

26. Juli 2019
Ob in den Nachrichten oder in den sozialen Netzwerken: was derzeit aus dem Iran nach außen dringt, zeichnet das Bild einer alles umfassenden Krise, in der sich das Land und damit seine Bevölkerung befinden. Für IranerInnen in der Beobachterposition der Diaspora bedeutet das eine kaum erträgliche neue Verbannung in eine ohnmächtige Sprach- und Hilflosigkeit. Ein persönlicher Essay der deutsch-iranischen Künstlerin Parastou Forouhar. mehr »

Gemeinsam für mehr Menschenwürde

14. Juli 2019
Seit über fünf Jahren kooperiert die Berliner Lebenshilfe, ein Selbsthilfe-Verbund zur Verbesserung der Lebensqualität von Menschen mit Beeinträchtigungen, mit Einrichtungen für behinderte Menschen im Iran. Im Zuge dieses Erfahrungsaustausches, der auf gegenseitigen Besuchen beruht, sind im Iran bereits über 60 Wohngemeinschaften für Menschen mit Beeinträchtigungen entstanden. Alke Wierth sprach über das Austauschprojekt mit den beiden Initiatoren Abbas Djalilehvand und Jürgen Schwarz*. mehr »
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